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Ritual Pattern - Heilung durch Weben des Lebens

Heilen - Ritual Pattern

Das Lebensgewebe ist wie ein Baum- ein Lebensbaum: jedes Jahr wird ein neuer Ring gebildet in entsprechender Qualität. Erst geschütztes Leben, sprießen, dann aufschießen zur vereinbarten Größe und endlich- die Verholzung.

Diese gibt dem Leben die nötige Stabilität.

In Erinnerung und warmen Gedenken dessen, was uns wirklichzum Wachsen genährt hat, sind daraus folgernd unsere Früchte und Samen nicht für uns allein bestimmt. Je freigiebiger wir damit umgehen, desto mehr Liebe und Dankbarkeit wird uns entgegengebracht. Das, was für mich von unschätzbarem Wert ist, trage ich ohnehin stets bei mir- und kann auch deshalb nicht geraubt werden. Meine Samen aber lassen hier auf der Erde Neues wachsen.

Die ursprüngliche Idee dahinterkommt aus der Unendlichkeit. Der Sensor für diese Ewigkeit ist mein Herz. Dieses vermag auch aus den Polaritäten- Innen- Außen-, Natur und Geist,- ein Drittes entstehen zu lassen:  Steigerung durch das Handeln des bewussten Menschen- die Biographie.

Das Zusammenbringen von "bios"= Leben, und "graphe"= die starre Linie, lassen sich in Ritual Pattern heilend erleben.

Kette ( Linie ) und Schuß ( Leben ) schließen sich wie die geronnene Form und dem webenden Leben in der eigenen Biographie zusammen. Die Fäden in meinem Lebensgewebe verbinden mich mit allem, was existiert. Mit anderen Wesen, Menschen, Tieren, Pflanzen, Bäumen, Steinen, Sternen. Weben ist prä- schamanische Heilkunst.

Inhalt:

  • Die rituelle Herstellung des eigenen Lebens- gewebes
  • als Lebens- Kraft- Tuch-, als Totentuch
  • Die Geschichte des Webens ist die Geschichte des Menschen
  • Die Kette ist vorgegeben- die Richtung des Weges für alle Gleich- denn:
  • am Ende laufen alle Fäden zusammen. Und enden. Für alle.
     

Ein heller und ein dunkler Weg- symbolhaft in der weißen, schwarzen odergrauen Kette dargestellt- ob einer davon der bessere, richtigere ist?

Gibt es die Sackgasse, die Einbahn überhaupt? ( Michael Harner: "There is no way back" )

Divinatorische Ermittlung der Lebensabschnitte. Mein unverwechselbares Gewebe war- rückblickend- MEIN WEG. Und das ist immer unbeirrbar der eigene Weg des Herzens- meines Herzens.

Ich kann NIEMALS einen anderen als den meinen gehen, das, was heut so oft verlangt wird- unter dem Deckmantel Liebe, oder Aufstieg, oder Kariere. Entspreche ich diesem äußeren Druck, stehe ich gebrochen auf fremder Spur. Doch meine Ent- scheidungen, welche Wahl der Farbe für den Schuß ( die Handlung ) ich treffe, ist frei- willig.

Aus freiem Willen. Niemand kann mich zwingen. Oder doch?

Denke ich die Dinge in Verbundenheit mit Allem zu Ende, werde ich wählerischer. Auch zu wessen Gunsten ich meine Wahl treffe- immerhin hinterläßt sie unauslöschliche Spuren in MEINEM Lebensgewebe- manchmal auch Risse- und manche machen mich zum eigenen Weberknecht!

Jeder Mensch muß sein eigenes, zaubervolles und einzigartiges Lebensgewebe mit seinem Geburtsgeschenk der persönlichen Schicksalsfäden weben. Um es schlußendlich in das große Weltengewebe einzubringen, wenn er am Ende "vom Kettbaum geschnitten" wird.

Dann, nach der Zeit der großen Stille, kreiert die alte Webmeisterin Arachne ein neues Muster. Und ein Kind ist geboren.

Das wird auch "das erfüllte Leben"genannt. Wenn das Leben mit MIR und meinen mitgebrachten Farben angefüllt ist.

Was uns alle in dieser Erkenntnis verbindet in der Seele ist- daß wir alle Weltenweber sind.

Dann kann ich Frieden schließen, vor allem mit MIR.

Auf den unterschiedlichen Webstühlen kann ich wählen:

Leinen, Baumwolle, Wolle in unendlichen Farben und Nuancen. Jeder Schuß eine Lebenshandlung, der mich die Gesetze des Lebens erahnen lässt. Und dann endlich spinne ich den roten Faden, der sich dann heilend durch mein ganzes Leben zieht. Ich verwebe ihn mit Demut vor meiner eigenen Größe, die ich als Widerspiegelung der großen Schöpfung erahne. DAS BIN ICH !!

Abschließende Weihezeremonie am Feuer. Mit Fest. Selbstverständlich ...

Es kann aber, wenn nötig, bei den Webstühlen in Schlafsäcken geschlafen werden. Das ist das Non Plus Ultra.

KEINE VORAUSSETZUNG ERFORDERLICH. Meditative oder divinatorische Kenntnisse von Vorteil.

Termine nach Gruppenvereinbarung