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Forschen - Erdheiligtum Tirol

Erdheiligtum - Tirol

Ein schamanisch – geomantisches Forschungsprojekt (Frühling 2009- Winter 2016)

Meine sich über fast vier Jahrzehnte erstreckenden geomantischen Forschungsarbeiten brachten mich nach England, Frankreich, Italien Deutschland, in die Südstaaten und Ägypten.

John Mitchel,(GB) Nigel Pennik,(GB) Blanche Merz (Genf) (auch die Grand Dame der Geomantie genannt), Violet Bühlmann,(CH) Michael Hesemann,(D) Ceti-Projectleader Ron Russel (Arizona)- .....Autoren und geomantische Kapazitäten, von denen ich persönlich lernen durfte. Dafür werde ich ihnen immer dankbar sein!
Die Arbeiten auf „Ley-Lines“, „Ridge-Ways“ und „Heiligen Kraftorten“, die Vermessungsarbeiten in und die Explorerflüge über den Kornkreisen Wiltshires, Somerset und Dorset mit Busty Taylor bereicherten meine Begeisterung- und forderten unweigerlich das Erforschen weiterer Wissensgebiete– wie Zeremonien- und Brauchtumsforschung, Astronomie, Kosmogenese, Anthropogenese, Mythen- und komparatistische Geschichtsforschung, Landschaftsmythologie......., um am Ende bei den dynamisch zyklischen Überlegungender Altvorderen anzukommen.

Und zur Prä- schamanismus- forschung.Urzeit des Mutterrechts.

Nach einer spannenden Weile wurden die Ergebnisse immer vernetzter und klarer. Es gab vor der „Schriftzeit“, im kosmologischen Stierzeitalter vor ca. 6000 Jahren, ein anderes Wissen! Es gibt gar keine lineare Geschichte, alles im Universum entwickelt sich in Zyklen. Und Geschichte ist wirklich nicht das Aneinanderreihen von Jahreszahlen und Kriegen. Aber die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben. Und dabei ist Warheit verhandelbar.(Wie peinlich, habe ich doch selbst Kunstgeschichte unterrichtet- arme Schüler!)

Damit ist eine andere mündliche Geschichtsschreibung, sowie andere soziale Systeme in Hochkulturen und ebenso zivilisatorisch hoch entwickelte Städte gemeint– belegt durch viele, viele archäologische Ausgrabungen. Dies alles wird aber von unserem deformierten, linear geprägtem Geschichtsbewusstsein ignoriert.
Aber speziell bei uns, im Herzen der Alpen gab und gibt es Zehn-tausende Jahr alte „Heilige Wege“, Quellheiligtümer und „Orte der Kraft“. (Blanche Merz:" die Seele des Ortes") So sind „Ley-Lines“, „Drachenwege“ und „Mutterwege“ zu erspüren und zu erforschen, um später durch archäologische Funde wissenschaftlich zu beweisen.

Mit dem Rucksack und Zelt in treuer Begleitung siebensommerlangüber diese unsichtbaren Urprinzipien zu forschen kann mit Demut und Ungeheuerlichkeit in den Dimensionen beschrieben werden. Im Sommer 2013 kam die Südachse dazu– zu Fuß vom Tiroler Gschnitztal bis in die Fanes der Dolomiten in Südtirol. Das Gebiet um „Castel de Fanes“ wird als sagenumwobenes Rückzuggebiet des „Kleinen Volkes“ beschrieben. Spannend war die Aktivierung der Ostachse im Sommer 2014. Der Abschluss erfolgte dann im Sommer 2015, nach sieben Forschungsjahren, und führte in den Osten Tirols ans Kärntner Törl. Ab 2015 wird im Zentrum seither mit einer Spezialistengruppe (M*A*C*E*)gearbeitet.

Der Abschluß beinhaltete eine zweimalige Überschreitung des Alpenhauptkammes, ausgehend vom "Wilden Kaiser". Krimmler Tauern, Großvenediger und die Lienzer Dolomitenüberquerung und forderte das Eingehen bis aufs Äußerste der eigenen Grenzen. Zwei rituelle Abschlußtage legten die Kraft der Veränderung in die Hände der Naturspirits zurück. Jetzt kann gewartet werden, denn der R D 12 traf sich ein allerletzes Mal seit seiner Existenz, zum "Teilungshammerfest Wintersonnenwende"2015 . Jetzt kann Hilfe von außen arbeiten- wie es scheint, die einzige Möglichkeit der Notbremse in diesem kranken System, in dem wir Menschen seit Beginn des Patriarchats leben. Ein Spezialistenkreis arbeitet immer noch an Ort und Stelle, mit dem rituellen Entzündens des Notfeuers der Mondhölzer gegenüber, immer auf ein Jahr und einen Tag.

Apokryphes Gebrauchswissen wurde und wird zugänglich gemacht durch Divination und die Arbeit mit den differenten Spirits der Orte. Diese Arbeit bringt auch Balladen und Lieder zurück, wie eine Wiederentdeckung verloren gegangener magischer Poesie. Jedes Wort entspricht einem mystischen Stellenwert. Und zu ahnen und empfinden ist, dass eine andere Logik eines poetischen Denkens diesen Liedern Anmut und Kraft verleiht.
Das „ERDHEILIGTUM TIROL“ ist ein real existierender Ort am Fuße des „Kailash des Westens“. Dieser ist ein mütterlicher Berg, voller Fruchtbarkeit, mit seinen unzähligen Quellen sanft und weich und nährend wie eine weibliche Brust.

Die schamanisch- geomantische Heilarbeit im NEUEN ZEITALTER fand auf diesem Platz- (Toröffnung 12.12.12 um 12 Uhr mit dem" Rat der 12") an den drei magischen Sonnen-Aufgangspunkten statt – im Neolithikum noch als "Teilungshammer der Großen Göttin" dargestellt. Diese Arbeit wird vor allem „Etwas“ hinausströmen lassen: Dass schöpferische Kraft, die nährt und umsorgt, weiblich ist und lebensspendend.

Wenn die gefangene Mutterseele und die Ur-Ahnin Alteuropas sich erheben, besteht die Chance gegen die Zerstörung des Lebens auf unserem Heimatplaneten Erde durch das momentan herrschende System anzukommen.               

Zeichnung: Danke an Lea Ladinser-Rizzi für die Zustimmung der Veröffentlichung Deines Geschenkes!